Quirinusmünster

Das Quirinusmünster aus dem 13. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt Neuss. Es beherbergt die Gebeine des Heiligen Quirinus, um den sich seit 1050 ein reges Pilgerwesen entwickelte.

Das zwischen 1209 und etwa 1250 errichtete Quirinusmünster ist das Wahrzeichen der Stadt Neuss. Bereits im 4. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine erste kleine Kirche am Rande eines spätrömischen Gräberfeldes. Im 9. Jahrhundert wurde hier ein Benediktinerinnenkloster gegründet, das später in ein Stift umgewandelt wurde. Im Zusammenhang mit der Überführung der Gebeine des Heiligen Quirinus nach Neuss durch die Äbtissin Gepa entwickelte sich Neuss ab 1050 zu einem Zentrum des rheinischen Pilgerwesens im Mittelalter. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche ihre prominente Kuppel mit dem Standbild des Heiligen Quirinus, die seither die Neusser „Skyline“ prägt. Im Jahr 2009 verlieh Papst Benedikt XVI. der Kirche den päpstlichen Ehrentitel einer Basilica Minor.

Quirinusmünster

Münsterplatz 12
41460 Neuss

Quirinusmünster © Melanie-Stegemann
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