Römerbrücke

In der Nähe des um 16 v. Chr. errichteten römischen Militärlagers „Novaesium“ an der Erftmündung in den Rhein befand sich in römischer Zeit eine steinerne Brücke über die Erft.

Sie war etwa 85 m lang und bestand aus 10 steinernen Bögen. Sie diente vor allem dem Truppentransport und dem Handelsverkehr über die befestigte römische Fernstraße von Köln über Krefeld nach Xanten. Sie verlief auch durch den“ vicus Novaesium“, aus dem sich die heutige Stadt Neuss entwickelte.
Südöstlich der ehemaligen Römerbrücke befinden sich mit den Resten eines Kleinkastells und der Rekonstruktion eines Wachturms weitere Überreste der ehemaligen römischen Befestigungsanlagen. Sie waren Bestandteil des niedergermanischen Limes und dienten der Sicherung der römischen Außengrenzen. Unweit der Römerbrücke befinden sich der Pavillion „Fossa Sanguinis“, ein Keller, der weit über Neuss hinaus bekannt ist. Er wurde 1956 bei Ausgrabungen entdeckt und ist nach Voranmeldung zu besichtigen.

Römerbrücke

Grimlinghauserbrücke / Am Römerlager
41468 Neuss

Römerbrücke © Steffi Lorbeer
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